Niemands fantastische Reise

Niemands fantastische Reise

Eine Community - Tanzoper von Stefan Hakenberg

Im Rahmen der Philoxenía - Trilogie

2019-2021

Juli 2021

NIEMAND im Netz

In unserer Niemands Werkstatt haben wir gezeigt, was Niemands fantastische Reise zu bieten hat. Wir hoffen, dass dieser kleine Einblick zeigen konnte, was wir geplant haben und hoffen, wenn wir diese Community-Oper in ihrer ganzen Fülle auf die Bühne bringen können, Sie mit auf die Reise nehmen dürfen.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die – trotz aller Widrigkeiten durch die PAndemie – so intensiv und aus ganzen Herzen an der Umsetzung dieses Ausschnitts unseres großen Projekts dabei waren und daran geglaubt haben.

Außerdem bedanken wir uns selbstverständlich bei unserer Community, sprich allen Nürnberger:innen, die uns ihre Gegenstände und Geschichten überlassen haben.

Alle Bilder, Videos und Geschichten finden sich auf unserer ganz besonderen WEBGALERIE.

Juni 2021

DIE REISE GEHT WEITER

Am 3. Juni haben wir unsere Niemands-Galerie in der Bucher Straße bezogen. Ab sofort entwickelt sich NIEMAND dort und parallel dazu auf unserer Webgalerie.

Am 17. Juli 2021 öffnen wir zwei mal NIEMANDS WERKSTATT in der Tafelhalle. Dort kommen werden wir Musik, Tanz, Geschichten und Gegenstände zu einer große Werkschau zusammenbringen.

Karten dafür nur im Vorverkauf auf: tafelhalle.de 

 

Noch bis zum 10. Juli könnt Ihr uns in unserer Niemands-Galerie besuchen und einen Gegenstand vorbeibringen, der vielleicht nicht besonders spektakulär erscheint, aber der bei Euch Erinnerungen weckt. Gegenstand und Geschichte werden dann Teil unserer digitalen Niemands-Galerie. Alle Details, erste Gegenstände und Geschichten sowie die Öffnungszeiten der Niemands-Galerie findet Ihr auf unserer Online Webgalerie.

April 2021

Werkwoche in der Tafelhalle

Das Bild links erzählt von der Hoffnung, dass wir mit Ihnen und allen Nürnberger:innen vom 12. – 18. Juli „Niemand“ in der Tafelhalle zum Leben erwecken können. Dafür sind wir gerade dabei, Audioaufnahmen zu machen und in verschiedenen Schreib- und Filmworkshops Material zu erstellen.

Wir sammeln darüber hinaus in den nächsten Monaten (fast) vergessene Gegenstände, mit denen Niemand mehr etwas anfangen kann, die uns aber ihre Geschichten erzählen können – ganz analog. 

Wir arbeiten fiebrig daran, in der Nürnberg Innenstadt einen leer stehenden Laden zwischen zu nutzen und mit den Nürnberger:innen in einen direkten Austausch zu kommen. In der Zeit der Pandemie mussten wir lernen, Geduld zu haben. Darum bitten wir Sie jetzt auch. Und wir hoffen, dass wir ab Mai für Sie da sind – und Sie hoffentlich für uns!

Über den Tellerrand

Mit Bridging Arts Salzburg und dem Canto Human Voice Festival -Rhodes sind Kooperationspartner gewonnen worden. Weitere Möglichkeiten einer Zusammenarbeit werden noch eruiert.

November 2020

Coronabedingt läßt sich derzeit leider nicht absehen, wie und in welcher Form unser Projekt gestaltet wird. Wir überarbeiten mit unserem Leitungsteam die Pläne.

März 2020

Corona. Nach den ersten Workshops mit unseren Kooperationspartnern wurde unsere Arbeit abrupt unterbrochen. Ein Film erzählt den Status Quo.

Januar 2020

Die zurückliegenden Monate waren für Bridging Arts eine sehr aufschlussreiche und erkenntnisreiche Erfahrung. Anfang Dezember setzte sich das Team zusammen und wertete die Erfahrungen aus: Das Ergebnis dieses Zusammentreffens aller beteiligten Leitungsmitglieder führte dazu, dass es eine klare Vorstellung, gefüttert mit den Themen der Menschen aus Nürnberg und der Region gibt und die nächste Phase beginnen kann: das Community-Opernprojekt Gastspiel bekommt den Titel Niemands fantastische Reise und wird eine Tanzoper.

Schulklassen

Nach diesen Begegnungen haben wir mit Schulklassen verschiedener Altersstufen die Workshops VI – IX veranstaltet, in denen wir aufbauend auf die Begegnungen weitere Themen gesammelt, aber auch schon künstlerisch bearbeitet haben. Dabei ging es vor allem darum, das musikalische Potenzial und das Gefühl für Raum, Bühne und Ausdrucksfähigkeit zu erforschen. Dieses Potenzial wird uns in der nächsten Phase ein wichtiger Baustein sein, mit den Menschen in der Region ein gemeinsames Werk zu kreieren.

                        

Bernsteinzimmer

Im Oktober 2019 stellte die Zumikon Stiftung Nürnberg Räume für die Begegnung und Auseinandersetzung zum Thema unentgeltlich zur Verfügung. Dort konnten die ersten Workshops mit  in Nürnberg und der Region lebenden Menschen stattfinden.

Wir haben Menschen eingeladen, die einen Querschnitt der Nürnberger Bevölkerung abbilden, um mit ihnen in gastlicher Atmosphäre über das zu sprechen, was sie in der Metropolregion Nürnberg bewegt. Was sie von sich, von anderen, was sie von Kunst und Kultur erwarten. Was verbindet sie, was trennt sie?

Dazu richtete Bridging Arts fünf vorbereitende Workshops mit unentgeltlichem Abendessen aus. Einen für Kinder, einen für Jugendliche und drei für Erwachsene. Es wurden jeweils sechs bis sieben Personen unterschiedlichen Geschlechts und Alters eingeladen, die einander nicht kannten und sich wahrscheinlich in der Stadt auch eher nicht bewusst begegnen würden. Sie wussten vorher nicht, wer mit ihnen in der Arbeitsgruppe und am Tisch sitzt und als sie kamen, erfuhren sie nur die Vornamen der anderen Teilnehmenden, aber nicht deren aktuelle Tätigkeit.

Die Idee hinter dem Projekt: Gemeinsames Brainstorming und gemeinsames Essen kann die Sichtweisen von Menschen radikal verändern. Es ist eine Aufforderung an die Wahrnehmung der Menschen, die zusammensitzen. Denn in einer sinnlichen und entspannten Atmosphäre kann das Gegenüber nicht mehr so leicht auf Herkunft, Geschlecht oder sozioökonomischen Hintergrund reduziert werden. So haben wir einen Einblick in die Themen unterschiedlichster Menschen in Nürnberg erhalten. Die Erkenntnisse aus diesen Workshops münden in das Opernprojekt.

Einen Anfang setzen

Seit Mai 2019 entwickelt und erarbeitet Bridging Arts eine Community-Tanzoper als Auftragskomposition für Stefan Hakenberg. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der Anspruch, dass möglichst viele Menschen aus der Region szenische und musikalische Ideen beisteuern, die von den künstlerisch Verantwortlichen weiterverarbeitet werden. Und natürlich sollen sie idealerweise im Juli 2021 diese Tanzoper gemeinsam mit professionellen Künstler*innen auf einer Bühne erzählen. Das Projekt ist Teil der Philoxenía- Triennale. Im Laufe des Prozesses entwickelte sich der Projektname Gastspiel zum nun offiziellen Namen der Oper Niemands fantastische Reise.

Niemand weiß

Mit dem Film Niemand weiß teilen wir die Situation, in der sich unsere Community-Tanzoper befindet.

Musik von Stefan Hakenberg

Schnitt und Animation von Lea Mayerhofer

Nach einer Idee von Maren Zimmermann

Das Projekt wird unterstützt von

Tonkünstlerverband Mittelfranken

IHK Nürnberg für Mittelfranken

Stadt Nürnberg Bewerbungsbüro

Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Kulturfonds Bayern